Curaprox Zahnbürste 01

 

In diesem Artikel geht es um eine farbenfrohe, besonders weiche Zahnbürste „Made in Switzerland“ – der Curaprox Ultra Soft CS 5460*.

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Worum geht’s? > Marke/Geschichte

Die Marke Curaprox gehört zu der Firma Curaden AG, welche 1954 als Dentalhandel in der Schweiz (Luzern) angefangen und sich mittlerweile zu einem international operierenden Konzern entwickelt hat. Die Mundgesundheitsmarke Curaprox gibt es bereits seit 1972, richtig bekannt wurde sie in Deutschland jedoch erst in den vergangenen Jahren.

Neben der Zahnbürste CS 5460 fiel Curaprox auch wegen der Aktivkohlezahnpasta „Black is White“* auf, welche mit einer ausgefallenen Marketingkampagne beworben wurde. Auch die Curaprox Enzycal Zahncreme (Review) zählt zu den bekannteren Zahnpflegeprodukten des Unternehmens. Neben Cruraprox gehört auch die populäre Marke SwissSmile zu der Curaden AG.

 

Was soll’s bringen? > Marketing/Versprechen

Curaprox Zahnbürste 02

 

Die Curaprox 5460 ist das Zugpferd der Marke und lässt sich inzwischen wohl als Klassiker beschreiben. Curaprox hat es geschickt verstanden, mit seinen Produkten den Spaß an der Zahnpflege zu vermitteln – wo andere Hersteller vornehmlich weiße Dentalprodukte auf den Markt bringen, sind die Curaprox Zahnbürsten in den buntesten Farbkombinationen erhältlich. Es gibt zuweilen sogar Sondereditionen, wie etwa die Rembrandt- oder Rainbow-Edition. Konsequent vermittelt das Unternehmen auch in ihren Werbeanzeigen den trendigen, hippen und modernen Charakter („Hugs and kisses!“) der Curaprox Ultra Soft. 

Jedoch steht bei Curaprox nicht ausschließlich die äußere Erscheinung der Produkte im Vordergrund, sondern auch Material und Eigenschaften der Zahnbürste werden hervorgehoben. Aufgrund des Borstenmatrials („Curen-Filamente“) verspricht die Curaprox Ultra Soft das Zahnfleisch zu schonen, dabei aber maximal effizient hinsichtlich der Beseitigung von Plaque und Beläge zu sein.

„In diese Zahnbürste verliebt sich das Zahnfleisch“

Auch der besondere Griff sowie der kompakte Bürstenkopf sollen einen optimalen Putzvorgang erwirken. Zudem ist die Curaprox Zahnbürste „Made in Switzerland“. Die CS 5460 Ultra Soft gibt es in Drogeriemärkten oder auch bei Amazon* zu kaufen.

Ob sich die Versprechen der Curaprox Ultra Soft auch tatsächlich bewahrheiten, wollen wir nun in unserem Zahnbürsten Test untersuchen.

 

Wie sieht’s aus? > Verpackung

Curaprox Zahnbürste 03

Es gibt die Curaprox 5460 einzeln, aber auch im Zweier- oder Dreierpack zu kaufen. Wir haben uns für diesen Test gleich das Dreierpack bestellt (hier*), um so die Zahnbürste ausgiebig untersuchen zu können.

Die Zahnbürste kommt branchenüblich und hygienisch zufriedenstellend in der klassischen Blisterverpackung. Das Design der Verpackung ist recht übersichtlich gehalten, das Blau-Weiß des Curaprox Logos wird aufgegriffen. Klar im Vordergrund stehen hier natürlich die Zahnbürsten, welche farblich kontrastreich hervorstechen.

Auf der Rückseite der Verpackung wird die mögliche Überlegenheit der Curaprox 5460 gegenüber den Konkurrenzprodukten noch einmal grafisch aufgezeigt. Zudem wir mit Hilfe einer Skala dargestellt, welcher Härtegrad die 5460 im Vergleich zu anderen Zahnbürsten von Curaprox hat – wenngleich der Zusatz „Ultra Soft“ ziemlich unmissverständlich ist.

Natürlich darf auch das obligatorische „Made in Switzerland“ auf der Verpackung nicht fehlen – die Produktion im eigenen Land ist sicherlich ein Punkt, der sich lohnt hervorzuheben. 

„Swiss Premium Oral Care“

Auch zeigt sich hier der internationale Bekanntheitsgrad der Zahnbürste – die Curaprox 5460 ist über Distributoren, neben zahlreichen weiteren Ländern, in Australien, Vietnam, Südafrika und den USA erhältlich.

Nun wollen wir die Zahnbürste aber auch endlich einmal ausprobieren – packen wir sie also aus und kommen zum eigentlichen Curaprox Ultra Soft Test.

 

Ausprobiert! > Unser Test

Curaprox Zahnbürste 04

 

Die Curaprox 5460 ist eine äußerst geradlinige Zahnbürste, welche auf das wesentliche reduziert wurde. Nimmt man die Zahnbürste zum ersten Mal in die Hand, fühlt sie sich überraschend leicht an. Der Achtkant-Griff lässt sich gut fassen und ist intuitiv griffig. Er ist leicht oval geformt mit einem zum Griffenende hin zunehmenden Durchmesser. Im Prinzip besteht die Bürste aus dem starren, nicht federnden Kunststoffgriff, an dessen Kopfende das Bürstenfeld befestigt ist. 

Beginnt man mit dem eigentlichen Putzvorgang spürt man unmittelbar, dass es sich um eine äußerst weiche Bürste handelt. Je nachdem mit welcher Zahnbürste man vorher geputzt hatte, kann einem die Curaprox Ultra Soft schon fast zu soft vorkommen – bei freilegenden Zahnhälsen oder entzündetem Zahnfleisch ist dies jedoch genau das richtige. Besonders positiv fällt die Manövierfähigkeit der CS 5460 auf. Aufgrund des kompakten, leicht abgewinkelten Bürstenkopfes lässt sich die Bürste auch sehr gut hinter den letzten Backenzahn führen und so schwer zugängliche Zahnflächen erreichen. Insbesondere bei vorhandenen Weißheitszähnen kann dies von großem Vorteil sein. Insgesamt lässt sich feststellen, das man auch bei geringen Platzverhältnissen mit der 5460 Ultra Soft ein sehr gutes Putzergebniss erzielen kann.

 

Curaprox Zahnbürste 05

 

Das Bürstenfeld ist zweifelsohne das Wichtigste an einer Zahnbürste. Da es sich aus zahlreichen Einzelborsten zusammensetzt, ist so auch die Bezeichnung der Curaprox CS 5460 zu erklären: Sie besteht nämlich exakt aus 5460 Einzelborsten – diese werden von Curaprox Filamente genannt. Die Anzahl an Filamenten ist für eine Handzahnbürste schon ungewöhnlich hoch, bei den Produkten von Curaprox jedoch keine Seltenheit – so hat die CS Smart sogar 7600 Filamente. 

Im Unterschied zu den meisten anderen Herstellern sind die Borsten hier aber aus dem hauseigenen Curen-Material, anstatt, wie sonst üblich, aus Nylon. Die Filamente haben jeweils einen Durchmesser von 0.1 mm und besitzen abgerundete Enden, was für eine weiche Zahnbürste besonders wichtig ist.

„Die 5469 Curen-Filamente machen den Unterschied.“

Insgesamt handelt es sich bei der Curaprox 5460 um ein klassisches multitufed Bürstenfeld mit 5 Reihen und insgesamt 39 Büscheln, welche in den Reihen zahlenmäßig wie folgt angeordnet sind: 7-8-9-8-7.

Was bedeutet multituft?

Wie bereits erwähnt, ist die Curaprox Ultra Soft eine schlichte Zahnbürste ohne Schnörkel. Denn übertreibt man es mit dem „innovativem Design“, läuft man Gefahr die eigentliche parodontaltherapeutische Funktion zu verlieren – dies ist jedoch bei der Curaprox 5460 jedoch nicht der Fall. Dennoch bestechen sowohl Bürstenfeld als auch -griff durch knallige Farben und machen sie zweifelsohne zu einem echten Eyecatcher in jedem Badezimmer

Hier sind nochmals die wichtigsten Maße der Curaprox Zahnbürste in der Übersicht:

Breite des Bürstenfeldes: 10 mm
Länge des Bürstenfeldes: 23 mm
Schnitthöhe der Besteckung: 10 mm
Breite des Bürstenkopfes: 13 mm
Gewicht: 14 g

 

Also? > Fazit 

Die Curaprox Ultra Soft hinterlässt durchweg einen positiven Eindruck. Sie ist aufgrund des kurzen Bürstenkopfes auch für enge Mundsituationen bestens geeignet. Vor allem aber überzeugt das sehr weiche Bürstenfeld, insbesondere bei freiliegenden Zahnhälsen oder Zahnfleischentzündungen reinigt die Zahnbürste ohne zu stark zu reizen. Die CS 5460 ist vom Aufbau her auf das wesentliche reduziert, erfüllt ihren Zweck aber außerordentlich gut. Aufgrund der auffälligen Farbgestaltung ist die Curaprox nicht nur ein langweiliger Gebrauchsgegenstand, sondern bringt auch etwas Farbe ins Badezimmer.

Alles in allem ist die Curaprox Ultra Soft für die tägliche Zahnpflege zu empfehlen.

 

In Kürze! > Zusammenfassung

Härtegrad: Ultra Soft
Einzelborsten: abgerundet, 0,1mm, Material: Curen
Bürstenfeld: multituft, 39 Büschel, 5460 Einzelborsten („Filamente“)

Bürstengriff: Achtkant, starr
Shop*


Geeignet für..
geringe Platzverhältnisse in der Mundhöhle
tägliche Zahnpflege
Parodontitis 
Zahnfleischbluten/empfindliches Zahnfleisch
Freiligende Zahnhälse

Nicht geeignet für..
-Entfernung starker Beläge

 

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Literatur:

  1. Hellwege K.-D.: Die Praxis der zahnmedizinische Prophylaxe. 6., überarb. Aufl., Stuttgart: Georg Thieme Verlag KG, 2003
  2. Hellwig E., Klimek J., Attin T.: Einführung in die Zahnerhaltung. 3., neu bearb. Aufl., München: Urban & Fischer, 2003 

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