Wie findet man für sich die beste Zahnpasta?

Wahl der richtigen Zahnpasta ist, neben der passenden Zahnbürste und regelmäßiger Zahnzwischenraumpflege, eine der drei tragenden Säulen einer effektiven Zahnpflege. Wir haben es uns in unserem Zahnpasta Test & Ratgeber zur Aufgabe gemacht, besonders populäre, aber natürlich auch weniger bekannte Zahncremes, näher zu betrachten und zu diskutieren.

Hier gehts direkt zu unserem Zahnpasta Test.

 

„Und welche ist nun die beste Zahnpasta?“ – dies ist meist die erste Frage, die uns zu diesem Thema gestellt wird. Doch wie zu befürchten, gibt es nicht die Eine Zahncreme die alle Probleme löst. Die Frage sollte eher lauten: Welche ist die beste Zahnpasta für mich und meine speziellen Bedürfnisse? Das lässt sich zwar ebenfalls nicht einwandfrei in einem Artikel beantworten, denn eine professionelle Empfehlung kann nur der Hauszahnarzt im persönliche Gespräch gewährleisten. Dennoch wollen wir hier mit diesem Zahnpasta Test & Ratgeber zumindest die grundlegenden Eigenschaften und Funktionen einer Zahncreme thematisieren und darauf eingehen, welche Inhaltsstoffe bei bestimmten Zahnproblemen erwartungsgemäß besonders wirkungsvoll sind.

 

Inhaltsverzeichnis:
Wofür brauchen wir überhaupt Zahnpasta? -> Alles über Eigenschaften!
Woraus besteht eine Zahnpasta? -> Alles über Inhaltsstoffe!
Welche Inhaltsstoffe sollte man meiden? -> Kritische Inhaltsstoffe im Fokus!
Wie finde ich für mich die beste Zahnpasta? -> Tipps zur Entscheidungsfindung!
Wie viel Zahncreme braucht man? -> Die richtige Anwendung!
Unser Zahnpasta Test! -> Ausprobiert! 

 

 

 

Wofür brauchen wir überhaupt Zahnpasta?

Wie bereits erwähnt, ist die Zahncreme eine Grundvoraussetzung für eine gute Mundhygiene. Natürlich entscheidet nicht allein die Zahnpasta über Erfolg oder Misserfolg, eine Vielzahl weiterer Faktoren spielen bei der Mundhygiene eine gleichfalls wichtige Rolle. Dennoch ist die Zahncreme ein zentraler Baustein in unserer täglichen Pflegeroutine. 

So soll die Zahncreme während des Putzvorgangs zum einem die mechanische Reinigung der Zähne unterstützen – die Paste fungiert dabei sowohl als Schleifmittel (je nach nachdem wie „körnig“ sie ist) als auch als Hilfsmittel zum Binden und Abtransportieren von Konkrementen und Belägen. Neben dieser mechanischen Funktion ist die chemischen Wirkung ebenso bedeutsam. Durch spezielle Wirkstoffe ist die Zahncreme essentiell für die Kariesprophylaxe und die Remineralisation des Zahnschmelzes. Zudem kann die Zahnpasta auch entzündungshemmende oder antibakterielle Funktionen übernehmen.

Betrachtet man diese Aufgabenvielfalt wird deutlich, wie wichtig es ist sich mit dem Thema Zahnpasta auseinander zusetzen. Mit unserem Zahnpasta Test & Ratgeber möchte wir genau da ansetzen – fangen wir also an!


 

Woraus besteht eine Zahnpasta?

Um eine Zahncreme sachlich beurteilen zu können, sollte man über dessen Zusammensetzung Bescheid wissen. Daher sollte stets ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe (die s.g. iNCI-Liste) geworfen werden. Die INCI-Liste einer Zahncreme lässt sich dabei in verschiedenene Stoffkategorien unterteilen, die drei wichtigsten Vertreter dabei sind: 

1. Die therapieunterstützenden Wirkstoffe (besonders gegen Karies, aber auch gegen Zahnfleischentzündungen oder empfindliche Zahnhälse), 

2. die Abrasionstoffe (besonders wichtig beim Thema Sensitiv-Zahncremes und Whitening-Zahnpasta) und 

3. die Schaumbildner (neben dem Geschmack oft als charakteristisches Merkmal einer Zahnpasta empfunden). 

Die weiteren Inhaltstoffe lassen sich in Feuchthaltemittel, Bindemittel, Süßstoffe, Konservierungsmittel, Geschmacks-, Aroma- und Farbstoffe kategorisieren.

 

Betrachten wir die einzelnen Stoffkategorien im folgenden einmal etwas dezidierter:

  1. Therapeutische Wirkstoffe

Je nach Anwendungsgebiet kann eine Zahncreme verschiedene Wirkstoffs enthalten. Der wichtigste Vertreter stellt dabei das Fluorid dar:

Fluorid
Fluoride sind wissenschaftlich erwiesen die bedeutendsten Inhaltsstoffe in einer Zahnpasta (Stellungnahme BZÄK). Es gibt verschiedene Fluorierten, am häufigsten werden Natriumfluorid, Natriummonofluorphosphat, Amin- oder Zinnfluorid in Zahncremes eingesetzt. Aus Gründen der Kariesprophylaxe sollte die tägliche Zahncreme stets Fluoride enthalten (bei Kindern gelten andere Anforderungen), nur in Ausnahmefällen sollte auf eine fluoridfreie Variante zurückgegriffen werden. 

Der Fluoridgehalt in einer Zahncreme ist auf der Tube mit dem so genannten ppm-Wert angegeben. Der ppm-Wert ist eine Hilfsmaßeinheit und steht für das englische „parts per million„, also auf Deutsch „Teile von einer Millionen“. Das bedeutet konkret: 1 ppm = 10−6 = 1 Teil pro Million = 0,0001 % 

Eine Zahnpasta für die tägliche Zahnpflege eines Erwachsenen sollte eine Fluoridmenge zwischen 1000 und 1500 ppm, also zwischen 0,1 und 0,15 %., enthalten.

Neben den Fluoriden kann eine Zahncreme weitere Wirkstoffe enthalten:

Chlorhexidin (-> Zahnfleischentzündungen)
Zink (-> Zahnfleischentzündungen, Plaque, Zahnstein, Mundgeruch)
Hydroxylapatit (-> Schmelzdefekte)
Zinnchlorid (-> Schmelzdefekte)
Kaliumnitrat (-> Schmerzempfindliche Zahnhälse)
Ätherische Öle (z.B. Eugenol, Kamille, Myrrhe oder Salbei) (-> Zahnfleischentzündungen)
Wirkstoffkombination (z.B. Arginin und Calciumcarbonat)

 

  1. Abrasionsstoffe

Die Abrasaionstoffe sind entscheidend für die Reinigungswirkung der Zahncreme. Durch die Schleifpartikel werden Beläge und oberflächliche Verfärbungen im Prinzip „weggeschmiergelt“ und die Zähne von Plaque befreit. Jenachdem wie „grob“ bzw. abrasiv die Zahncreme tatsächlich ist, ist sie für bestimmte Gebisssituationen besser oder schlechter geeignet. Die Abrasivität wir mit dem so genannten RDA-Wert ausgedrückt. Allgemein gilt, je höher der RDA-Wert ist, desto effektiver wirkt die Zahnpasta gegen Plaque und Verfärbungen, da diese besser weggeschmirgelt werden können. Hat die Zahnpasta jedoch einen zu hohen RDA-Wert, so besteht die Gefahr, dass Zahnbein oder sogar Zahnschmelz beschädigt und die Zähne schmerzempfindlich werden können. Dagegen wirkt eine Zahnpasta mit einem sehr niedrigem RDA-Wert kaum gegen oberflächliche Beläge, schont dabei jedoch die Zahnsubstanz.

Erwähnt werden sollte zudem, dass sowohl die eigene Zahnputztechnik als auch die verwendete Zahnbürste einen erheblichen Einfluss auf mögliche Zahnsubstanzabnutzung haben können – unabhängig von der Höhe des RDA-Wertes.

Ganz grob lassen sich Zahnpasten bezüglich ihres RDA-Wertes wie folgt kategorisieren:

über 100 als stark abrasiv (nicht für die Daueranwendung geeignet)
70 bis 80 als mittel abrasiv
30 bis 50 als gering abrasiv. (für schmerzempfindliche Zähne)

Häufig eingesetzte Abrasionsstoffe sind: amorphe Kieselsäure (Hydrated Silica), Aluminiumoxid, Calciumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat.

 

  1. Schaumbildner

Die Schaumwirkung einer Zahncreme ist keinesfalls nur ein werbewirksamer Zusatz, sondern hat einen praktischen Nutzen. Eine wichtige Aufgabe der Zahncreme ist, wie bereits besprochen, die mechanische Reinigung der Zähne zu unterstützen. Die gelösten Konkremente werden dabei durch die schäumendes Wirkung der Zahncreme gebunden und schließlich gemeinsam aus der Mundhöhle ausgespült.

Ein bekannter Schaumbildner ist das Natriumlaurylsulfat (auch SLS). Dieser gehört jedoch zu den Inhaltsstoffen, die zunehmend kritisch gesehen werden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand gibt es jedoch keine zwingende Notwendigkeit auf den Verzicht dieses Inhaltsstoff. Da es aber ausreichend alternative Schaumbildner gibt, fällt es nicht besonders schwer, auch auf eine SLS-freie Zahncreme zurückzugreifen.

Häufig eingesetzte Schaumbildner sind: Natriumlaurylsulfat (SLS), Steareth-20, Sodium Methyl Cocoyl Taurate

 

  1. Sonstige Inhaltsstoffe

Wie bereits beschrieben, besteht eine Zahncreme aus unterschiedlichen Inhaltsstoffen, die alle ihre eigenen Aufgaben zu erfüllen haben:

  • Geschmacks- und Aromastoffe (z.B. Pfefferminzöl, Menthol, Nelkenöl, Anisöl, Fenchelöl, Limonene) sorgen für ein angenehmes Frischegefühl.
  • Süßstoffe (z.B. Saccharin, Aspartam, Xylit, Cyclamat) sorgen für einen angenehmen Geschmack.
  • Bindemittel (z.B. Alginate, Carragenan, Methylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Natriumcarboxymethylcellulose) binden die Verschmutzungen, so dass sie sich nach dem Putzen gut ausspülen lassen. 
  • Feuchthaltemittel (z.B. Glycerin, Sorbit, Xylit, Propylenglykol) sorgen dafür, dass die cremige Konsistenz erhalten bleibt. 
  • Konservierungsmittel (z.B. Chlorhexidindigluconat, Methylparaben, p-Hydroxybenzoesäurepropylester) sorgen für ein möglichst langes Haltbarkeitsdatum.
  • Farbstoffe (z.B. Titandioxid; Patentblau V, Chlorophyllin, Chinolingelb) sorgen für einen optisch ansprechenden Eindruck.

 

Welche Inhaltsstoffe sind kritisch anzusehen?

Zunächst gilt für Zahnpasta die gesetzliche Vorgabe, dass nach der Kosmetik-Verordnung Zahncremes bei „bestimmungsmäßigem oder vorauszusehendem Gebrauch“ keine Gesundheitsschäden bewirken dürfen. Dennoch geraten bestimmmte Inhaltsstoffe immer wieder in die Kritik und somit meist auch in den Fokus der Öffentlichkeit. Grund dafür ist meist eine veränderte Studienlage oder auch ein bewussteres Konsumentenverhalten. 

In den letzten Jahren stehen oder standen die folgenden Inhaltsstoffe bzw. Stoffgruppen besonders in der Kritik:

  • Natriumlaurylsulfat/ SLS -> Schaumbildner
    Natriumlaurylsulfat (auf Englisch heißt es  Sodium Lauryl Sulfate, deshalb SLS) oder auch Natriumdodecylsulfat (engl. Sodium Dodecyl Sulphate = SDS) ist ein so genanntes anionisches Tensid und sorgt für die charakteristische Schaumbildung in einer Zahncreme.
    Es ist zweifelsfrei bewiesen, dass SLS entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften aufweist, dabei aber ebenso allergieauslösend und schleimhautreizend wirken kann. Zudem steht Natriumlaurylsulfat im Verdacht, ein Auslöser für Aphten zu sein. Somit wird der Inhaltsstoff zunehmend kritischer betrachtet und ist derzeit Bestandteil zahlreicher wissenschaftlicher Studien. Ein zweifelsfreier Beleg für darüberhinausreichende schädliche Wirkung, gibt es derzeit jedoch nicht. (Stellungnahme DGZMK)

Mehr über diese Thematik erfahrt ihr in unserem Ratgeber: Zahnpasta ohne Natriumlaurylsulfat.

  • Titandioxid (Nanomaterialien) -> Farbstoff
    Titandioxid gehört zu den so genannten Nanomaterialien und ist inzwischen in zahlreichen Zahncremes zu finden. Im Prinzip fungiert es als Färbemittel und sorgt so für die weiße Farbe der Zahncremes. Ob unbekannte Risiken für den Verbraucher von Nanomaterialien ausgehen können, ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung „wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt“. Es bleibt also abzuwarten, was aktuelle Studien an neuen Erkenntnissen liefern.

Mehr über diese Thematik erfahrt ihr in unserem Ratgeber: Zahnpasta ohne Titandioxid.

  • Parabene -> Konservierungsmittel
    Kritisch anzusehen ist zudem der Einsatz von Parabenen. Aufgrund der antibakteriellen Wirkung werden Parabene in vielen kosmetischen Mitteln, so auch in Zahncremes, als Konservierungsmittel eingesetzt. Verschiedene Studienergebnisse der vergangenen Jahre ließen aber den Verdacht aufkommen, dass Parabene eine hormonelle Wirksamkeit besitzen könnten. Es müssen jedoch verschiedene Parabenarten unterschieden werden. Aktuell können Methyl- und Ethylparaben laut BfR bis zu einer Konzentration von 0,4% als sicher angesehen werden. Butyl- und Polyparabene dagegen nur bis zu einer Konzentration von 0,19%. Bei den übrigen Parabenarten ist die Bewertung des gesundheitlichen Risikos derzeit jedoch nicht eindeutig zu bennenen.

    Insgesamt sollte also das Vorhandensein von Parabenen in Zahnpasta zumindest als kritisch angesehen werden, hier wird es sicher in den kommenden Jahren einige neue Erkenntnisse aufgrund laufender Studien geben. (Stellungnahme: Bundesinstitut für Risikobewertung)

Mehr über diese Thematik erfahrt ihr in unserem Ratgeber: Zahnpasta ohne Parabene.

  • Chlorhexidin (Halogenorganische Verbindung) -> Antibakteriell
    Das Chlorhexidin (Chlorhexidine Digluconate) hat erwiesenermaßen eine antibakterielle Wirkung, insbesondere gegen kariogene Bakterien in der Mundhöhle. Der Wirkstoff hat zudem eine so genannte prolongierende Wirkung, dass heißt, es besteht auch nach dem eigentlichen Putzvorgang ein antibakterieller Schutz. Chlorhexidin gibt es auch als eigenständiges Medikament zu kaufen (Chlorhexamed*), welches als Gel oder Spüllösung bei starken Zahnfleischentzündungen angewendet werden kann. In der letzten Zeit wurden jedoch Halogenorganische Verbindungen, wozu auch Chlorhexidin zählt, kontroverser diskutiert. Aufgrund seiner Umweltbelastung ist der Wirkstoff zumindest ökologisch als kritisch anzusehen. Sein positiver medizinischer Nutzen dagegen ist hinreichend wissenschaftlich belegt.
     
  • Mikroplastik -> Abrasionsstoff
    Mirkroplastik ist zwar häufiger in anderen Kosmetikprodukten zu finden, dennoch gibt es auch Zahncremes, welche diesen Inhaltsstoff verwenden. Ein prominenter Vertreter war bis 2014 die Pearls and Dents Zahncreme (Review). Bis dahin bestanden nämlich die „Pearls“ aus Mikroplastik (oder auch „Kunststoff in Lebensmittelqualität“) und gerieten somit vermehrt in die Kritik. Der Hersteller reagierte daraufhin – die aktuellen Kügelchen bestehen nun aus mikrokristalliner Cellulose (Microcrystalline Cellulose), ein Rohstoff der aus nachwachsenden Quellen hergestellt wird. Es ist also ersichtlich, dass der Einsatz von Mirkroplatstik sowohl vermeidbar als auch unnötig ist.
  • Allergien/ Unverträglichkeiten
    Auch Allergiker sollten bei der Wahl ihrer Zahncreme aufpassen. So sind Allergien gegen diverse ätherische Öle, wie etwa Menthol, aber auch gegen bestimmte Geruchs- oder Geschmacksstoffe bekannt. Auch Unverträglichkeiten gegenüber Sorbit oder Lactose sind in der Bevölkerung verbreitet – wenngleich die Menge an Sorbit oder Lactose in Zahnpasten meist so gering ist, dass nur selten negative Reaktionen auftreten.

 

Wie finde ich für mich die beste Zahnpasta?

Die Entscheidung für die Verwendung eines bestimmten Produktes ist zumeist begründet durch die omnipräsenten Werbeverprechen, seltener auf Basis von sachlicher Aufklärung und Beratung. Fragt also zu aller erst euren Zahnarzt, welche für euch die beste Zahnpasta ist. Die Werbung verspricht viel, aber nur eine professionelle Beratung kann die Werbeversprechen vernünftig einordnen.

Hier sind nun 5 Tipps, worauf Ihr prinzipiell beim Kauf einer Zahncreme achten solltet:

  1. Bei Erwachsenen in der Regel immer mit Fluorid!
    Achtet stets darauf, dass in einer Zahncreme für die tägliche Anwendung Fluoride enthalten sind. Der Fluoridgehalt sollte zwischen 1200 und 1500 ppm liegen, nur in Ausnahmefällen sollte bei einem Erwachsenen auf eine fluoridfreie Variante zurückgegriffen werden. Kinder sollten je nach Alter dagegen weniger bis gar keine Fluoride zu sich nehmen, daher gibt es spezielle Kinderzahnpasta. Eine professionelle Fluoridanamnese durch den Zahnarzt ist hierbei Pflicht!
  1. Möglichst nicht zu abrasiv!
    Die Zahncreme sollte in der Regel möglichst einen nicht zu hohen RDA Wert aufweisen. Es gilt: Je empfindlicher die Zähne, desto niedriger sollte der RDA-Wert sein. Whitening Zahncremes, welche über eine sehr hohe Abrasivität verfügen, sollten zudem nicht über einen zu langem Zeitraum angewendet werden – Schäden am Zahnbein könnten die Folge sein. 
  1. Weißer als die Natur geht nur professionell!
    Bei Zahnverfärbungen ist eine professionelle Zahnreinigung (PZR) klar gegenüber so genannten „Weißmacher“-Zahncremes zu empfehlen. Dadurch werden die Zähne deutlich effektiver und vor allem weitaus schonender gereinigt. Aber auch eine PZR vermag die Zähne nur bis zur natürlichen Eigenfarbe „aufzuhellen“. Wer die Zähne darüber hinaus weißer haben möchte, kann dies nur über eine professionelle Bleaching-Behandlung erreichen.
  1. Die richtigen Wirkstoffe gegen eigentliche Zahnprobleme!
    Die Zahnpasta sollte natürlich auch genau auf die eigenen Bedürfmisse abgestimmt sein. Wer etwa keine Zahnfleischprobleme hat, braucht für die tägliche Zahnpflege auch keine emtzündungshemenden Wirkstoffe in seiner Zahncreme – wer unter Parodontitis leidet, benötigt diese dagegen auf jeden Fall. Ebenso muss bei gänzlich unproblematischem Befund keine Sensitiv Zahncreme mit Zinksalzen benutzt werden, bei schmerzempfindlichem Zähnen kann diese Art von Zahmpasta jedoch große Linderung bringen. Unser Tipp also: Zunächst eruieren welche Zahnprobleme tatsächlich vorliegen und daraufhin gezielt die passende Zahnpasta auswählen.Es gibt eine Vielzahl an Zahncremes auf dem Markt, sodass für jeden Befund sowie jeden individuellen Anspruch etwas zu finden sein sollte.
  1. Alles reine Geschmackssache!
    Zu guter Letzt ein nicht minder wichtiger Tipp. Neben den richtigen Wirkstoffen und Abriebverhalten sollte das Produkt zudem einen weiteren Punkt erfüllen: Die Zahnpasta muss euch schmecken! Auch die Konsistenz der Zahncreme sollte euch zusagen. Deshalb muss neben der Betrachtung der INCI- Liste die Zahnpasta einfach ausprobiert werden. Denn die beste Zahnpasta der Welt hilft nicht, wenn sie nicht schmeckt und deshalb nicht benutzt wird.

 

 

Wie viel Zahncreme sollte man für einen Putzvorgang verwenden?

Zahnpasta Test ausprobiertDen meisten wird bewusst sein, dass mindesten 2 Mal am Tag (meist morgens und abends) für je 3 Minuten die Zähne geputzt werden sollte. Idealerweise werden nach jeder Malzeit die Zähne gereinigt. Mit welcher Menge Zahncreme geputzt werden soll, ist meist weniger bekannt. Betrachtet man die vielen Werbeanzeigen wird einem suggeriert, dass die Bürste möglichst voll beschickt werden muss, um ein gutes Putzergebnis zu erzielen. Bei der Menge gilt jedoch nicht die Devise „viel hilft viel“ sondern eher „weniger ist mehr“ – eine erbsengroße Menge reicht bei den Mehrzahl der Zahncremes voll und ganz aus. Die Zahncreme wird dadurch ergiebiger und der Geldbeutel zudem geschont.


 

Übersicht: Unser Zahnpasta Test

Zum Schluss haben wir für Euch eine Auswahl an Zahncreme, welche wir im Rahmen unseres Zahnpasta Test ausprobiert und diskutiert haben. Die Links zum entsprechenden Artikel sind beigefügt. Wer die Zahncreme online kaufen möchte, findet außerdem einen entsprechenden Shop-Link. Zudem sind hier die Artikel nach ihrer jeweiligen Produkteigenschaften kategorisiert:

Nach Inhaltsstoffen:

mit Fluorid  –  ohne Fluorid

ohne SLS  –  ohne Titandioxid   –  ohne Sorbit   –  ohne Parabene

mit Xylit   –  mit Hydroxylapatit   –  mit Aktivkohle

Vegan 

Nach Marken:

Ajona  –  Amway  –  ApaCare  –  BioRepair  –  Curaprox  –  Elmex  –  Gum  –  Karex  –  Lacalut  –  Lavera  –  Marvis  –  Meridol  –  Parodontax  –  Pearls & Dents  –  Salviagalen  –  Sensodyne  –  Settima  –  Splat  –  Weleda  –  Weleda

Nach Problemen:

Universal  –  Schmerzempfindliche Zähne  –  Zahnverfärbungen  –  Zahnfleischprobleme  –  Karies

 

Zahnpasta-Test: Gesamtübersicht (in alphabetischer Reihenfolge)

Produkt

Inhaltsstoffe

  Geeignet für...

Links

Ajona
Stomaticum

ohne Fluoride,
ohne Sorbit,
enthält SLS,
ohne Parabene,
ohne Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege
(Außnahme: Kariesaktives Gebiss),
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse


Review
Shop*

Amway
Glister

enthält Fluoride (2100 ppm),
enthält Sorbit,
enthält SLS,
enthält Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Entfernung oberflächlicher
Beläge o. Plaque


Review
Shop*

ApaCare

enthält Fluoride (1450 ppm),
enthält Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse


Review
Shop*

BioRepair

ohne Fluoride,
enthält Sorbit,
ohne SLS,
enthält Parabene,
ohne Titandioxid,
nicht vegan

Zahnfleischprobleme,
tägliche Zahnpflege bei
unproblematischen Gebiss,
Zahnpflege im Wechsel
mit fluoridhaltiger Zahncreme


Review
Shop*

Curaprox
Enzycal

enthält Fluoride (950 ppm),
enthält Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Schmerzempfindliche Zähne,
Zahnfleischprobleme


Review
Shop*

Elmex
Repair&Prevent

enthält Fluoride (1450 ppm),
enthält Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Zahnfleischentzündung,
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse


Review
Shop*

Elmex
Zahnschmelzschutz

enthält Fluoride (1400 ppm),
enthält Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Schmerzempfindliche Zähne,
Zahnschmelzdefekte


Review
Shop*

Gum
Paroex

enthält Fluoride (1450 ppm),
enthält Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Gingivitis
(Zahnfleischentzündung),
Parodontitis (als begleitende Maßnahme),
Kariesaktives Gebiss


Review
Shop*

Karex

ohne Fluoride,
ohne Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
ohne Titandioxid,
vegan

tägliche Zahnpflege bei
unproblematischen Zahnbefund,
Veganer


Review
Shop*

Lacalut Aktiv Test Thumbnail

Lacalut

enthält Fluoride (1360 ppm),
ohne Sorbit,
enthält SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
vegan

tägliche Zahnpflege,
Zahnfleischentzündung,
Parodontitis
(als begleitende Maßnahme),
Schmerzempfindliche Zähne


Review
Shop*

Lavera
Sensitiv

enthält Fluoride,
enthält Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
vegan

tägliche Zahnpflege,
Veganer,
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse


Review
Shop*

Marvis_Zahncreme_Thumbnail

Marvis

ohne Fluoride,
ohne Sorbit,
enthält SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

Zahnaufhellung bis zur
natürlichen Eigenfarbe,
Zahnpflege im Wechsel
mit fluoridhaltiger Zahncreme


Review
Shop*

Meridol
Parodont
Expert

enthält Fluoride (1400 ppm),
ohne Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
ohne Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Zahnfleischentzündung,
Parodontitis


Review
Shop*

Parodontax Fluorid Zahncreme Thumbnail

Parodontax
Fluorid

enthält Fluoride (1400 ppm),
ohne Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
ohne Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Parodontitis,
Zahnfleischbluten,
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse


Review
Shop*

Pearls & Dents

enthält Fluoride (1450 ppm),
ohne Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Schmerzempfindliche Zähne,
oberflächliche Beläge


Review
Shop*

SalviagalenF

enthält Fluoride (1450 ppm),
ohne Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
ohne Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse,
Zahnfleischentzündung


Review
Shop*

Sensodyne
ProSchmelz

enthält Fluoride (1450 ppm),
enthält Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse


Review
Shop*

Sensodyne
Repair&Protect

enthält Fluoride (1100 ppm),
ohne Sorbit,
enthält SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Kariesaktives Gebiss,
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse


Review
Shop*

Settima

enthält Fluoride (1400 ppm),
enthält Sorbit,
enthält SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

Zahnaufhellung bis
zur natürlichen Zahnfarbe,
Entfernung von oberflächlichen
Belägen und Verfärbungen


Review
Shop*

Splat Blackwood Zahncreme Test Thumbnail

Splat
Blackwood

ohne Fluoride,
enthält Sorbit,
ohne SLS,
enthält Parabene,
ohne Titandioxid,
vegan

Entfernung oberflächlicher
Beläge und Verfärbungen,
Anwendung über einen
begrenzten Zeitraum,
Veganer


Review
Shop*

Weleda
Sole

ohne Fluoride,
ohne Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
ohne Titandioxid,
nicht vegan

Gingivitis
(Zahnfleischentzündung)


Review
Shop*

Zendium Zahncreme Test Thumbnail

Zendium

enthält Fluoride (1450 ppm),
enthält Sorbit,
ohne SLS,
ohne Parabene,
enthält Titandioxid,
nicht vegan

tägliche Zahnpflege,
Parodontitis,
Zahnfleischentzündung,
Schmerzempfindliche Zähne,
freiliegende Zahnhälse


Review
Shop*